Katzen sind absolute Fleischfresser (Obligate Karnivoren), was bedeutet, dass ihr Organismus Nährstoffe benötigt, die ausschließlich in tierischem Gewebe vorkommen, wie Taurin, Arachidonsäure und Vitamin A. Der Speiseplan sollte diese artspezifischen Ernährungsbedürfnisse genau berücksichtigen und auf Alter, Aktivität und Gesundheitszustand abgestimmt sein.
Im Gegensatz zu Hunden fressen Katzen von Natur aus lieber oft und in kleinen Portionen – über den Tag verteilt können das bis zu 20 kleine Mahlzeiten sein. Ideal ist daher eine Kombination aus hochwertigem Trockenfutter und Nassfutter (Dosen oder Beutel), da Letzteres zur Flüssigkeitsversorgung beiträgt, da Katzen von Natur aus oft wenig trinken.
Einige Lebensmittel sind für Katzen giftig und gefährlich, darunter Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Trauben, Hefeteig sowie bestimmte Zimmerpflanzen. Achten Sie zudem darauf, kein rohes Schweinefleisch oder Kuhmilch zu füttern, da Letztere bei erwachsenen Katzen Verdauungsprobleme verursacht.
Frisches Trinkwasser muss jederzeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen – idealerweise an mehreren Orten im Haus oder in Form eines Trinkbrunnens, der Katzen zum Trinken anregt. Futterumstellungen sollten stets schrittweise erfolgen, um Futterverweigerung oder Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
- Fleischfresser: Katzen sind strenge Karnivoren und benötigen Nahrung mit viel tierischem Eiweiß und Taurin.
- Fressverhalten: Bieten Sie viele kleine Portionen über den Tag verteilt an, am besten als Kombination aus Nass- und Trockenfutter.
- Wasserversorgung: Sorgen Sie für ständigen Zugang zu frischem Wasser (mehrere Näpfe oder ein Trinkbrunnen).
- Giftige Lebensmittel: Vermeiden Sie Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Kuhmilch und andere schädliche Stoffe.
- Schrittweise Umstellung: Neues Futter langsam unter das gewohnte Futter mischen.